Social-Media-Plattformen bieten Unternehmen die Möglichkeit, potenzielle Mitarbeiter zu finden. Sind Sie mit Ihrem Unternehmen auf einer Social-Media Plattform aktiv? Dann geben wir Ihnen jetzt 5-Tipps an die Hand, wie Sie Ihren Recruiting-Film in den Sozialen Netzwerken spielen können.Wie Sie wissen gibt es diverse Social-Media Kanäle. Aus unserer Erfahrung heraus, sind die beliebtesten:

  1. Instagram
  2. Facebook
  3. Linked in

Wo sich Ihre Zielgruppe aufhält wissen Sie am besten. 

Stellen Sie sich vor, Ihr Recruiting-Film ist fertig gedreht und auf Ihrer Website implementiert. Jetzt ist es häufig so, dass es noch ganz viele einzelne Videosquenzen gibt, die nicht in Ihrem fertigen Film, verwendet worden sind. Diese „Videoschnipsel“ können Sie dann als Teaser auf diversen Social-Media Kanälen spielen.

Hier die 5-Tipps um Mitarbeiter über Social Media zu finden:

  1. Welche Social-Media Plattform wollen Sie bespielen? Welche Formate brauchen Sie dazu? Solche Überlegungen sollten Sie sich vor des eigentlichen Videodrehs machen, damit Sie genau wissen: Hoch-Quer-Quadratisch, welche Videolängen sind möglich und gibt es sonst noch irgendwelche limitierenden Größen.
  2. Machen Sie beim Videodreh sogenannten “Behind the Scenes”- Aufnahmen. Achten Sie auch hier auf das Videoformat! Dieses Behind-the-Scenes Videos können Sie super, in den Instagram Stories spielen, oder hinterher als Reel zusammenschneiden. Alternativ können Sie auch vom Videodreh berichten, indem Sie die Kameras + das Filmteam und den Aufbau zeigen. Das zeigt Professionalität. Talente gewinnen durch Talente zeigen!
  3. Wenn Sie Videos auf den Social-Media-Plattformen posten, versehen Sie die Videos, wenn wichtige Aussagen getätigt werden, mit Untertitel. Das dient der Barrierefreiheit und auch der Nutzerfreundlichkeit, denn viele Videos werden ohne Ton angeschaut. (Studie https://invideo.io/blog/video-marketing-statistics/) Dazu können Sie Apps wie Caption (für’s Smartphone) oder Headliner  (für den Desktop-Rechner) verwenden.
  4. Aus Ihrem fertigen Film, können auch super “Standbilder” raus exportiert werden. Das können Sie ganz einfach selbst, indem Sie ein Screenshot z.B. von Minute 1:04 machen, wo Ihre Mitarbeiterin Susanne so freundlich lächelt. Auch hier bei Verwendung auf Social-Media darauf achten, dass Sie das richtige Format wählen. Im einfachsten Fall quadratisch.
  5. Thumbnails erstellen – sehr wichtiger Punkt. Jedes Video braucht ein sog. Thumbnail, ein Vorschaubild, welches z.B. im Feed bei Instagram zu sehen ist. Falls Sie grafisch nicht so bewandert sind, empfehlen wir Ihnen einen Grafikdesigner oder Canva um mit Vorlagen zu arbeiten.
  6. Und jetzt noch ein Bonus Tipp: Suchen Sie sich aus dem fertigen Film, eine kurze Sequenz raus, die emotional Ihre Zielgruppe kurz und knackig anspricht. Schneiden Sie dies aus dem fertigen Film raus, spielen die diesen Teaser auf Social-Media.

Fazit: Machen Sie sich auf jeden Fall vorher Gedanken, welche Social-Media Plattform sie gerne zur Bekanntmachung Ihres Films verwenden wollen. Achten Sie auf die diversen Formate. Es gibt unserer Meinung nach nicht schlimmeres wenn man im Instagram-Feed einen abgeschnittenen Kopf sieht, und dann daraus schließt “wow sind die unprofessionell“. Es ist zudem noch wichtig, eine gezielte und systematische Strategie zu verfolgen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Die wichtigsten Social-Media-Plattformen im Recruiting-Vergleich

Nicht jede Plattform funktioniert für jedes Unternehmen gleich gut. Hier ein kurzer Überblick, damit Sie die richtige Wahl treffen:

Instagram: Ideal für Unternehmen mit visuell ansprechenden Arbeitsplätzen und einer Zielgruppe unter 35 Jahren. Reels erzielen die höchste organische Reichweite. Posting-Frequenz: mindestens 3× pro Woche.

TikTok: Die Plattform mit dem stärksten Algorithmus für organische Reichweite. Auch unbekannte Accounts können viral gehen. Perfekt für Ausbildungsplatz-Recruiting und Generation Z (bis ca. 27 Jahre). Ton und Musik sind hier Pflicht.

LinkedIn: Die professionelle Plattform für Fachkräfte mit Berufserfahrung. Hier erreichen Sie Kandidaten ab 28 Jahren, die aktiv oder passiv nach neuen beruflichen Möglichkeiten suchen. Textbeiträge mit persönlicher Geschichte performen hier oft besser als reine Stellenanzeigen.

Facebook: Für viele Unternehmen immer noch relevant, besonders für Zielgruppen ab 35. Facebook-Gruppen können ein wertvoller Kanal für lokale Stellenausschreibungen sein.

Social-Media-Recruiting für Stadtverwaltungen und KMUs

Behörden und kleine Betriebe denken bei Social Media oft zuerst an Aufwand und Ressourcen. Der entscheidende Trick: Fangen Sie klein an. Ein Kanal, konsequent bespielt, ist besser als vier Plattformen, die alle halbherzig betrieben werden.

Für Stadtverwaltungen eignet sich Instagram besonders gut, um Ausbildungsplätze zu besetzen – weil die Zielgruppe (16 bis 22 Jahre) genau dort ist. Ein monatlicher Einblick in eine andere Abteilung kann reichen, um als moderner, attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Hier erfahren Sie, wie wir Kommunen dabei unterstützen.

KMUs punkten auf Social Media mit ihrer Nahbarkeit. Zeigen Sie das Team beim Firmenlauf, den Auszubildenden nach dem ersten Monat oder die Chefin beim Kundengespräch. Diese Authentizität ist unbezahlbar.

Häufige Fragen: Mitarbeiter finden über Social Media

Wie viel Zeit muss ich pro Woche für Social-Media-Recruiting einplanen?
Mit einem klaren Content-Plan und vorproduzierten Videos reichen 2 bis 3 Stunden pro Woche für eine solide Präsenz auf einer Plattform. Weniger ist mehr – Qualität vor Quantität.

Brauche ich immer ein professionelles Recruiting-Video?
Nein. Kurze, ehrliche Einblicke mit dem Smartphone funktionieren auf TikTok und Instagram oft besser als aufwändige Produktionen. Entscheidend ist die Botschaft, nicht das Budget.

Welche Plattform empfehlen Sie für den Start?
Starten Sie mit einer einzigen Plattform – der, auf der Ihre Wunschkandidaten wirklich aktiv sind. Für Ausbildungsberufe: TikTok oder Instagram. Für Fachkräfte: LinkedIn. Dann erst erweitern.

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Schwarzwald Anker