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Karriereseiten-Check: 10 Punkte für mehr Bewerbungen

Auf den Punkt: Ihre Karriereseite ist der Ort, an dem aus Interesse eine Bewerbung wird oder eben nicht. Oft scheitert es nicht am Budget, sondern an vermeidbaren Hürden: kein Weg zur Karriereseite, ein überlanges Formular, keine Auffindbarkeit über Google. Diese zehn Punkte prüfen wir bei Schwarzwald Anker, und Sie können sie selbst durchgehen.

Warum die Karriereseite über Bewerbungen entscheidet

Sie können die besten Stellenanzeigen schalten: Wenn Interessenten auf einer unübersichtlichen oder schwer erreichbaren Karriereseite landen, springen sie ab. Gerade bei knappem Budget zählt jede Bewerbung, die Sie nicht durch eine vermeidbare Hürde verlieren. Die gute Nachricht: Fast alle diese Hürden lassen sich ohne großen Aufwand beseitigen.

Die Checkliste: 10 Punkte für mehr Bewerbungen

1 Direkter Link von der Startseite. Auf Ihrer Startseite liegt der meiste Traffic. Ein sichtbarer Link zur Karriereseite holt Interessenten dort ab, wo sie ohnehin sind.

2 Karriere im Hauptmenü. Wer nicht scrollen oder suchen muss, bleibt. Ein fester Menüpunkt macht den Weg zu Ihren Stellen kurz.

3 Für das Smartphone optimiert. Ein großer Teil der Bewerbungen entsteht mobil. Die Seite und das Formular müssen auf dem Handy einwandfrei funktionieren.

4 Kurzes Bewerbungsformular. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Bewerbungen. Neun Felder gelten als üblicher Richtwert, viele Formulare liegen deutlich darüber. Fragen Sie nur ab, was Sie jetzt wirklich brauchen.

5 Schnellbewerbung ermöglichen. Eine unkomplizierte Bewerbung in wenigen Schritten senkt die Hürde spürbar, gerade bei gewerblichen Zielgruppen.

6 Stellenanzeigen nativ eingebunden. Die Stellen sollten direkt auf Ihrer Seite liegen, nicht nur als Verweis auf ein externes Portal. Das hält Menschen bei Ihnen und ist die Basis für Google for Jobs.

7 In Google for Jobs auffindbar. Mit dem Job-Schema erscheinen Ihre Stellen in Google for Jobs und der KI-Suche. Wie das geht, lesen Sie im Beitrag Stellenanzeigen für Google for Jobs optimieren.

8 Klare, ehrliche Stellentitel. Der Titel entscheidet über die Reichweite. Das wichtigste Schlüsselwort gehört nach vorn, Füllwörter raus.

9 Bewertungen sichtbar und gepflegt. Ein Arbeitgeber-Rating ist oft der erste Eindruck. Reagieren Sie konsequent auf Bewertungen, das zeigt Haltung.

10 Ein klarer nächster Schritt. Sagen Sie Interessenten genau, was sie tun sollen: jetzt bewerben, Kontakt aufnehmen, Rückruf anfordern. Ein eindeutiger Call to Action schlägt drei vage.

Auf den Punkt: Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen. Beginnen Sie mit den Punkten, die am meisten kosten: der Erreichbarkeit der Karriereseite, der Länge des Formulars und der Auffindbarkeit über Google.

Besonders für Kommunen und den öffentlichen Dienst

Auf den Seiten von Stadtverwaltungen liegt viel Traffic, der selten zur Karriereseite gelenkt wird. Schon ein sichtbarer Link von der Startseite und im Menü macht einen Unterschied. Und weil Kommunen viele sehr unterschiedliche Berufe suchen, zahlt sich eine auffindbare, gut strukturierte Karriereseite doppelt aus.

Häufige Fragen

Wie viele Pflichtfelder sollte ein Bewerbungsformular haben?

So wenige wie möglich. Neun Felder gelten als üblicher Richtwert. Alles, was Sie erst später brauchen, sollten Sie auch erst später abfragen.

Brauchen wir eine eigene Karriereseite oder reicht ein Jobportal?

Eine eigene, in die Website eingebundene Karriereseite hält Interessenten bei Ihnen und ist die Voraussetzung für Google for Jobs und eine klare Arbeitgebermarke.

Was sollten wir zuerst verbessern?

Die drei größten Hebel sind meist die Erreichbarkeit der Karriereseite, ein kürzeres Formular und die Auffindbarkeit über Google for Jobs.

Ihre Karriereseite auf den Prüfstand?

In einem Workshop mit Schwarzwald Anker gehen wir Ihre Karriereseite Punkt für Punkt durch, praxisnah und ohne Hype.

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