Aus einem Projekt wurde ein ganzes Personalmarketing-Paket
Die Ausgangslage
hitcom baut seit über 25 Jahren Websites und Apps für Städte und Gemeinden – ein wachsendes IT-Unternehmen in Dunningen, das um Entwickler, Projektleiter und Kreative konkurriert: mit Arbeitgebern in Stuttgart, mit Remote-Jobs, mit dem ganzen Markt. Die Frage war deshalb nicht „Wie sieht ein schöner Imagefilm aus?“, sondern: Was macht das Arbeiten hier wirklich aus – und wie zeigt man das so ehrlich, dass sich die richtigen Leute bewerben?
1. Die Mitarbeiterumfrage
Angefangen haben wir nicht mit der Kamera, sondern mit Zuhören: In einer anonymen Umfrage hat das hitcom-Team ehrlich erzählt, was es an seinem Arbeitgeber schätzt – und was fehlt. Daraus entstanden die Themen, die das ganze Projekt tragen: Vertrauen, Eigenverantwortung, kurze Wege zur Geschäftsführung.
2. Der Arbeitgebermarken-Workshop
Ein Workshop-Tag vor Ort, sechs Stationen: von den Zielen über eine ehrliche Standortbestimmung – Wo stehen wir als Arbeitgeber? Wo wollen wir hin? – bis zur Entwicklung und Strategie der Arbeitgebermarke, inklusive Erfolgskontrolle. Das Motto des Tages: Arbeitgeber-Identität stärken, Klarheit schaffen und sichtbar nach außen bringen.
Dabei ist das keine Frontalveranstaltung mit Folien zum Absitzen. Das Team arbeitet selbst: Werte-Arbeit mit Bildkarten, Fragerunden und Diskussionen, die Auswertung der anonymen Mitarbeiterumfrage – und der ungeschönte Blick von außen auf die eigenen Kanäle: Wie wirkt unser Instagram- und LinkedIn-Auftritt eigentlich auf Bewerber?
Das Ergebnis ist mehr als ein gutes Gefühl: Aus dem Workshop kommen die Kernbotschaften für den Recruiting-Film und die Content-Ideen fürs Social Recruiting. Alles, was danach vor der Kamera passiert, steht an diesem Tag schon auf Flipcharts und Post-its.
Und weil so ein Tag von Offenheit lebt, gilt im Workshop ein einfacher Ehrenkodex: Respekt und Wertschätzung, Ehrlichkeit, keine Egos – und Spaß gehört ausdrücklich dazu. Zwischen den Arbeitsblöcken gibt es immer wieder Impulse zum Mitnehmen, damit das Team die Arbeitgebermarke auch nach dem Workshop selbst weiterentwickeln kann.
Wie sich das anfühlt? Adina hat den Workshop-Tag im Vlog festgehalten – ein ungefilterter Blick hinter die Kulissen. Und das Foto zeigt die Werte-Arbeit mittendrin.

Werte-Arbeit im Workshop: Was macht hitcom als Arbeitgeber aus?
3. Der Recruiting-Film
Erst dann wurde gedreht: An zwei Drehtagen standen 10 Mitarbeiter als Markenbotschafter vor der Kamera. Echte Interviews statt Skript, dazu Kamerafahrten durchs Gebäude aus der Ich-Perspektive, ein Frage-Spiel mit den Geschäftsführern und Grillen mit dem ganzen Team.
Echte Gesichter, echte Antworten – und am Ende ein paar Outtakes, weil das Arbeiten bei hitcom eben auch so aussieht:
Hinter den Kulissen vom Dreh
Zwei Drehtage bei hitcom – zwischen Set-Aufbau, Interviews, Frühstücksbuffet und Grill. Ein paar Eindrücke:









Vom leeren Raum zum Interview-Set
Bevor das erste Interview läuft, wird die hitcom-Lounge zum Filmset: große Softbox als Hauptlicht, zweite Kamera für den Schnittwechsel, Ansteckmikrofone, Akzentlicht für die grüne Bilderwand. Der Zeitraffer zeigt den kompletten Aufbau – einfach antippen.
Warum der Aufwand? Weil gute Interviews einen Rahmen brauchen, in dem sich Mitarbeiter wohlfühlen. Wir drehen deshalb nicht im Studio, sondern mitten im Unternehmen – in vertrauter Umgebung reden Menschen so, wie sie wirklich sind. Und genau diese Echtheit unterscheidet einen Recruiting-Film, dem Bewerber glauben, von einem Werbespot, den sie wegklicken.
Was auf dem Set steht, ist kein Zufall: eine Hauptkamera mit Festbrennweite, eine zweite Kamera für den Perspektivwechsel im Schnitt, Ansteckmikrofone für sauberen Ton und ein Lichtaufbau, der Gesichter weich zeichnet. So wirkt jedes Interview im fertigen Recruiting-Film ruhig und professionell – ohne dass die Technik den Menschen im Weg steht.
Hinter der Kamera: So entstehen echte O-Töne
Im zweiten Clip steht Adina hinter der Kamera, vorne läuft das Interview mit Rune. Was man sieht: kein Teleprompter, kein Skript – nur ein Gespräch. Die Fragen kommen aus der Mitarbeiterumfrage und dem Workshop, die Antworten sind spontan.
So arbeiten wir bei jedem Dreh: kurze Einzelinterviews in ruhiger Atmosphäre, zwei Kameraperspektiven für einen lebendigen Schnitt, und genug Zeit, bis der Satz kommt, der wirklich nach dem Menschen klingt. Aus diesen O-Tönen entsteht später nicht nur der Film, sondern auch monatelanger Social-Media-Content – ein Drehtag, der doppelt arbeitet.
Die Themen kennen wir aus Umfrage und Workshop, die Reihenfolge bleibt flexibel: erst lockere Einstiegsfragen, dann die Punkte, bei denen es um Ehrlichkeit geht. Rund eine halbe Stunde nehmen wir uns pro Person – genug Zeit, bis die Nervosität verflogen ist und genau die Sätze fallen, die einen Recruiting-Film glaubwürdig machen.
4. Die Social-Media-Kurzclips
Nach dem Film ging die Arbeit erst richtig los: Sechs Monate lang entstanden vier neue Kurzvideos pro Monat – Team-Vorstellungen, Reels und Mitmach-Formate, geplant in einem gemeinsamen Redaktionsplan. Gespielt haben die Clips auf hitcoms Instagram-Kanal – zwei Beispiele direkt zum Anschauen:
Formate mit Persönlichkeit: „Wer kennt wen besser?“
Lena und Marnie treten im Spiel gegeneinander an – ein einfaches Format mit großer Wirkung. Denn Bewerber wollen vor allem eines wissen: Mit wem werde ich hier eigentlich arbeiten? Ein Spiel zeigt Persönlichkeit, Humor und den Umgang miteinander ehrlicher als jedes Unternehmensleitbild.
Solche Mitmach-Formate haben noch einen zweiten Effekt: Die Mitarbeiter teilen die Clips stolz selbst – und machen ihr eigenes Netzwerk zur Reichweite des Arbeitgebers.
Kultur zeigen statt behaupten: die Teamevents
„Legendäre Teamevents“ verspricht fast jede Stellenanzeige – hitcom zeigt sie einfach. Fotobox, Ausflüge, gemeinsames Feiern: Der Clip macht aus einer Behauptung einen Beweis. Genau dafür ist Social Recruiting da: Einblicke geben, die eine Karriereseite allein nicht transportieren kann.
Damit hitcom solche Clips heute selbst produzieren kann, gehörten zum Paket außerdem sechs Live-Coaching-Sessions – einmal im Monat online, mit allen Unterlagen als PDF. Unser Ziel: ein Team, das Social Recruiting am Ende selbst beherrscht, statt dauerhaft eine Agentur zu brauchen.
Benefits konkret machen: die Mitarbeitervorteile
Jobrad, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice – solche Vorteile stehen in vielen Stellenanzeigen als Aufzählung. Im Clip erzählen die Mitarbeiter selbst, was ihnen davon wirklich etwas bringt. Das ist der Unterschied zwischen einer Liste und einem Argument.
Alle Clips zusammen ergeben eine Bibliothek, aus der hitcom bis heute schöpfen kann: für Instagram, für Stellenanzeigen, für die Karriereseite. Ein Drehtag plus sechs Monate System – und das Personalmarketing läuft.
5. Die Kinopremiere
Ein Film, der Premiere feiern durfte
Ein Recruiting-Film ist kein Pflichtprogramm, sondern ein Stück Wertschätzung fürs Team. Deshalb gab es für hitcom keine Premiere per E-Mail-Anhang, sondern eine echte Kinopremiere im Central-Kino Rottweil – mit Plakaten und gedruckten Eintrittskarten, gestaltet von uns.
Wer sich selbst auf der großen Leinwand gesehen hat, teilt den Film danach auch stolz – und genau davon lebt Personalmarketing: Mitarbeiter, die von sich aus erzählen, wie es bei ihnen wirklich ist.
Wie dieser Abend aussah – der Premiere-Film, 25 Sekunden Stimmung mit Ton und die schönsten Momente. Videos einfach antippen:



Häufige Fragen
Was bringt ein Recruiting-Film einem IT-Unternehmen auf dem Land?
Sichtbarkeit bei Leuten, die gar nicht aktiv suchen. Wer Entwickler gegen Stuttgart und Remote-Angebote gewinnen will, muss zeigen, wie sich das Arbeiten wirklich anfühlt – das schafft keine Stellenanzeige.
Warum erst Umfrage und Workshop, statt gleich zu drehen?
Weil der Film nur trägt, was das Team wirklich erlebt. Die Umfrage zeigt, was Mitarbeiter ehrlich schätzen – und was fehlt. Daraus entstehen die Interviewfragen und die Kernbotschaften. So wird der Film glaubwürdig statt austauschbar.
Wie kommen 10 Mitarbeiter entspannt vor die Kamera?
Kurze Einzelinterviews in ruhiger Umgebung, keine auswendig gelernten Sätze, dazu spielerische Formate wie ein Frage-Spiel mit den Geschäftsführern. Und wer nicht sprechen mag, taucht trotzdem auf – in Teamszenen, beim Grillen, beim Kickern.
Was passiert nach dem Film mit dem Material?
Aus zwei Drehtagen entsteht Content für Monate: Team-Vorstellungen, Reels, Mitmach-Formate. Bei hitcom liefen nach der Premiere sechs Monate Social Recruiting mit vier Kurzvideos pro Monat – geplant in einem gemeinsamen Redaktionsplan.
Was kostet so ein Personalmarketing-Paket?
Das hängt vom Umfang ab – Drehtage, Workshop, Content-Zeitraum. Ein einzelner Recruiting-Film ist deutlich schlanker als ein Komplettpaket wie bei hitcom. Im kostenfreien Erstgespräch bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung.
Sie suchen Fachkräfte, die wirklich zu Ihnen passen?
Lassen Sie uns darüber sprechen, wie Ihr Team selbst zum besten Argument wird.
Mehr aus unserer Arbeit
Wie ein Recruiting-Film entsteht und was er kosten darf, lesen Sie auf unserer Seite zum Recruiting-Film. Wie ehrliche Mitarbeiter-Einblicke auch in anderen Branchen wirken, zeigen unsere Cases zu ean50 und Wandtke Dental. Und wenn Sie wissen wollen, was wir für Unternehmen sonst noch tun: Personalmarketing für Unternehmen.

