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Zahntechniker finden: Wie Dentallabore dem Fachkräftemangel begegnen

Lesezeit ca. 6 Minuten · Aktualisiert im Juni 2026

Gut ausgebildete Zahntechnikerinnen und Zahntechniker sind rar – und Dentallabore konkurrieren längst nicht nur untereinander, sondern auch mit Industrie und Praxen um dieselben Fachkräfte. Wer hier vorne liegen will, muss als Arbeitgeber sichtbar werden, bevor eine Stelle überhaupt frei wird. In diesem Beitrag zeigen wir, woran es in vielen Laboren hakt und was wirklich hilft.

Warum Zahntechniker so schwer zu finden sind

Die Ausbildungszahlen sinken seit Jahren, viele erfahrene Fachkräfte gehen in den Ruhestand, und der Beruf ist außerhalb der Branche kaum sichtbar. Gleichzeitig sind die Ansprüche gestiegen: Wer wechselt, achtet auf moderne Technik, ein gutes Team und Entwicklungsmöglichkeiten. Eine klassische Stellenanzeige kann das alles nicht zeigen – sie bleibt eine Aufzählung.

Was Dentallabore beim Personalmarketing oft übersehen

Drei Punkte machen in der Praxis den Unterschied:

Sichtbar werden, bevor gesucht wird

Wer erst bei offener Stelle aktiv wird, ist zu spät. Arbeitgeber-Sichtbarkeit ist eine Daueraufgabe, kein Notfallplan.

Das Team zeigen

Bewerber wollen wissen, mit wem sie arbeiten. Echte Gesichter und Stimmen wirken stärker als jede Aufzählung von Benefits.

Den Beruf erklären

Viele kennen das Berufsbild gar nicht. Wer zeigt, was Zahntechnik wirklich ist, gewinnt auch Quereinsteiger und Azubis.

Ein Labor, das es vormacht: Wandtke Dental

Das inhabergeführte Dentallabor Wandtke Dental in Dömitz hat genau diesen Weg eingeschlagen: Statt einer weiteren Stellenanzeige entstand ein Film, der das Labor als Arbeitgeber zeigt – mit echten Mitarbeitenden als Markenbotschaftern und einem Ton, der zum Betrieb passt. Der Film lässt sich doppelt nutzen, fürs Recruiting und als allgemeine Vorstellung des Labors.

Unsere Beobachtung aus der Zusammenarbeit mit Laboren: Der größte Vorteil inhabergeführter Betriebe ist ihre Persönlichkeit – sie bleibt aber unsichtbar, solange sie nicht gezeigt wird.

Den ganzen Fall lesen Sie im Wandtke-Dental-Case. Wie ein solcher Film konkret aufgebaut ist, erklären wir im Beitrag Recruiting-Film für Zahnarztpraxen und Dentallabore.

Drei Schritte zu mehr Sichtbarkeit als Arbeitgeber

Erstens: Machen Sie Ihre Stärken als Arbeitgeber konkret – was unterscheidet Ihr Labor wirklich? Zweitens: Zeigen Sie diese Stärken in Bild und Bewegtbild, nicht nur in Worten. Drittens: Spielen Sie die Inhalte dort aus, wo Ihre Wunschkandidaten sind – auf der eigenen Website, in sozialen Medien und in Stellenportalen. Einen Überblick über unsere Leistungen finden Sie auf der Seite zum Personalmarketing für Zahnarztpraxen und Dentallabore und zum Recruiting-Film.

Häufige Fragen

Lohnt sich Personalmarketing auch für ein kleines Labor?

Ja. Gerade kleinere, inhabergeführte Labore haben einen Vorteil: ihre Persönlichkeit. Wenn diese sichtbar wird, hebt sie sich klar von größeren, anonymen Arbeitgebern ab.

Wie gewinnen wir Auszubildende?

Indem Sie das Berufsbild erklären und zeigen, was junge Menschen bei Ihnen lernen und erreichen können. Ein kurzer, ehrlicher Film wirkt hier besser als jede Anzeige.

Brauchen wir dafür eine eigene Marketingabteilung?

Nein. Wichtig ist ein klarer roter Faden und Material, das Sie immer wieder nutzen können. Genau dabei unterstützen wir Sie.

Was kostet das?

Das hängt vom Umfang ab. Am besten klären wir in einem kurzen Gespräch, was zu Ihrem Labor und Budget passt.

Ihr Labor sucht Zahntechnikerinnen und Auszubildende?

Wir überlegen mit Ihnen, wie Sie sich als Arbeitgeber sichtbar machen – kostenfrei und unverbindlich.

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