Teleprompter-App selbst bauen – ohne eine Zeile Code
Die Hersteller-App war Adina zu vollgepackt. Also hat sie Claude gefragt: „Können wir eine Teleprompter-App bauen?“ Ein paar Minuten später lief die erste Version im Browser – mit genau den Funktionen, die sie wirklich braucht. Hier sehen Sie die App im Einsatz und den Workflow dahinter.
Das Video: Die App im Einsatz
Adina zeigt ungeschnitten, wie sie mit ihrer eigenen Teleprompter-App dreht: Fließtext, Checkliste, Tempo und Schriftgröße – und wie neue Skripte ohne Copy-Paste in der App landen.
Warum überhaupt eine eigene App?
Wir drehen mit einem Teleprompter von Elgato, und der Hersteller liefert mit Camera Hub auch eine eigene Software mit. Die kann viel: Helligkeit, Kontrast, Schriftart, Kameraeffekte. Genau das war das Problem – die App ist vollgepackt mit Funktionen, die beim eigentlichen Drehen nicht helfen. Adina wollte nur drei Dinge: ihr Skript, ihre Bullet Points und ihre Drehliste für den Tag.
Also die einfache Frage an Claude: „Können wir eine Teleprompter-App bauen?“ Konnte er. In kürzester Zeit stand die erste Version – als Webseite, die im Browser läuft. Kein App-Store, kein Abo, keine Installation.
Was die eigene App kann
- Fließtext oder Checkliste: Pro Video wahlweise das komplette Skript zum Ablesen – oder Bullet Points zum Abhaken, wenn Adina frei spricht.
- Alle Drehs an einem Ort: Longform-Videos, Shortform-Clips und Notizen liegen als Reiter nebeneinander. Donnerstags von 14 bis 15 Uhr werden drei, vier Videos am Stück abgedreht.
- Steuerung wie beim Profi-Prompter: Leertaste für Start und Stopp, Tempo und Schriftgröße frei einstellbar, per Maus vor- und zurückscrollen, jederzeit zurück zum Anfang.
- Kostenlos: Die App ist eine lokale HTML-Datei. Es fallen keine laufenden Kosten an.
Wichtig für die Einordnung: Das Teleprompter-Gerät brauchen Sie weiterhin – die App ersetzt nur die Software, nicht die Hardware vor der Linse.
Der eigentliche Gamechanger: Skripte ohne Copy-Paste
Der spannendste Teil ist nicht die App selbst, sondern der Workflow drumherum. Adina arbeitet täglich mit Claude: Sie erlebt etwas bei Kunden, lernt etwas Neues, und fragt dann: „Macht es Sinn, daraus ein YouTube-Video oder ein LinkedIn-Posting zu machen?“ Passt es in die Strategie, schreibt Claude das Skript – auf Basis ihrer Erfahrungen und in ihrem Ton.
Und dann kommt der Satz, der den Unterschied macht: „Spiel es mir direkt auf den Teleprompter.“ Das fertige Skript landet ohne Umweg in der App – kein Kopieren, kein Einfügen, kein Dateien-Hin-und-Her. Beim nächsten Drehtermin liegt alles bereit.
Was das für Sie heißt
Sie sind nicht auf die Software angewiesen, die ein Hersteller Ihnen mitliefert. Wenn Sie an einem Werkzeug etwas stört, können Sie sich heute die passende Lösung selbst bauen lassen – zugeschnitten auf Ihren Arbeitsablauf, nicht auf den Durchschnittsnutzer. Adina hat neben dem Teleprompter auch Dashboards und Browser-Erweiterungen gebaut, alles ohne Programmierkenntnisse. Wie so ein Projekt größer aussehen kann, zeigt unser Praxisbericht Website mit KI erstellen: in 90 Minuten live.
Sie wollen vor der Kamera sicherer werden?
Ein Teleprompter hilft nur, wenn Sie sich davor wohlfühlen. Genau daran arbeiten wir in unserem Social-Media-Video-Coaching – und wenn Sie wissen wollen, wie Videos für Ihre Arbeitgebermarke wirken, sprechen Sie uns an: Ein kostenloses 45-Minuten-Beratungsgespräch ist immer drin.
Mehr Praxis-Einblicke finden Sie auf unserem YouTube-Kanal und im KI-Lern-Hub.
