5 Fehler die sie beim Recruiting vermeiden sollten
Die fünf Recruiting-Fehler aus dem Video
Die Stellenanzeige redet nur über Sie selbst
„Dynamisches Team“, „flache Hierarchien“ – Floskeln sagen Bewerbern nichts. In eine gute Stellenanzeige gehört Ihr echter USP: das, was Sie von anderen Arbeitgebern wirklich unterscheidet. Konkret, ehrlich, aus Sicht des Bewerbers.
Sie posten, wo keiner mehr hinschaut
Zeitungsanzeige und Amtsblatt fühlen sich sicher an – aber Ihre Wunschkandidaten lesen dort nicht mehr. Sichtbar sein heißt heute: Social Media, kurze Videos, Smartphone. Ein PDF der Stellenanzeige als Post funktioniert nirgends.
Sie machen die Tür zu
Abgeschaltete Kommentare, keine Ansprechperson, ein Formular mit zwölf Pflichtfeldern: Jede zugemachte Tür kostet Bewerber – vor allem die noch unentschlossenen, die erst einmal unverbindlich eine Frage stellen wollen.
Sie zeigen kein Gesicht
Menschen bewerben sich bei Menschen, nicht bei Logos. Zeigen Sie die echten Kolleginnen und Kollegen – im Recruiting-Film, in Fotos, in kurzen Einblicken in den Arbeitsalltag.
Sie sind zu langsam
Gute Bewerber führen parallel mehrere Gespräche. Wer erst nach zwei Wochen antwortet, hat oft schon verloren – nicht weil das Angebot schlecht ist, sondern weil ein anderer schneller war. Schnelle Rückmeldung kostet nichts und gewinnt.
Was Sie stattdessen tun können
Häufige Fragen zum Thema Recruiting-Fehler
Welcher der fünf Fehler kostet am meisten Bewerber?
Meist die Kombination aus Fehler 3 und 5: Interessenten, die keine Tür finden oder zu lange auf Antwort warten, sind endgültig weg – und erzählen es weiter. Beides lässt sich ohne Budget sofort abstellen.
Bringen Zeitungsanzeigen und Amtsblatt gar nichts mehr?
Für einzelne Zielgruppen können sie ein Zusatzkanal sein – als Hauptkanal funktionieren sie für Fachkräfte und junge Bewerber nicht mehr. Entscheidend ist, wo Ihre Wunschkandidaten ihre Zeit wirklich verbringen.
Wie schnell sehe ich Ergebnisse, wenn ich diese Fehler abstelle?
Bei Rückmeldetempo und offener Tür oft sofort. Neue Kanäle und eine ehrliche Arbeitgebermarke brauchen einige Monate – lohnen sich aber dauerhaft.

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